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A K T U E L L E S Von Schomacker‘s Landgasthof bewegte sich der Demonstrationszug zum Platz vor dem Feuerwehrhaus. Mit Sprechchören „Ohne Schule stirbt das Dorf!“ wurde gegen die Absicht von Bürgermeister Eduard Gummich (CDU) protestiert, unter anderem die Schulen in Bevern und Elm zu schließen. Grund dafür ist die Drohung des Landkreises, ohne Einsparungen den Haushalt der Stadt nicht zu genehmigen. Zu den Teilnehmern sprachen die Organisatoren Mike Schrudde und Anke Rauschenberger, Mathias Betz für die Beverner Elternschaft, die Ortsbürgermeister Erich Gajdzik (Elm) und Uwe Hildebrandt (Bevern), der Bremervörder Ratsvorsitzende Reinhard Brünjes und der Schulausschussvorsitzende Albert Rathjen (alle CDU). Die Initiative griff Bürgermeister Gummich an, der nicht an der Veranstaltung teilnahm. „Er hat keine Zeit für uns und unsere Kinder“, sagte Schrudde. Die Einwohner von Elm und Bevern stünden geschlossen zu ihren Schulen und ließen es nicht zu, dass diese funktionierenden Einrichtungen geschlossen würden. Der Forderung nach einem Schulneubau erteilte Schrudde eine Absage: „Ein Neubau mit Wasserfällen, Künstlern und Pusteblumen ist bestimmt super, aber nicht besser für unsere Kinder.“ Beeindruckt von der Anzahl der Demonstranten zeigte sich unter anderem Albert Rathjen. Elm habe es verdient, die Schule im Dorf zu behalten, sagte der CDU-Politiker. Am Rande der Demonstration war zu hören, dass in der CDU-Fraktion darüber nachgedacht wird, bis zur Ratssitzung am 20. April ein eigenes Konzept für die Grundschulzukunft vorzulegen. ![]() Quelle: http://www.brv-zeitung.de |